HELMUT G. DÜSTERLOH
Ich freue mich über Ihren Besuch auf meiner Web-Site und begrüße Sie herzlich.
Wenn Sie hier verweilen wollen und/oder Interesse haben, einige Informationen zu meiner Person zu finden und etwas über die Geschäftsfelder zu erfahren, in denen ich tätig bin, oder wenn Sie die Grundsätze kennen lernen möchten, an denen sich mein Handeln ausrichtet, so möchte ich Ihnen gerne diese Vorstellung anbieten.
ZUR PERSON
Dass ich während der Zeit, in der man sich als Heranwachsender im Wohnort seiner Familie sozial vernetzt, abwesend war und meine Sozialisation als Gymnasiast in dem Internat Landschulheim am Solling in Holzminden an der Weser erfahren habe, und danach an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Philipps-Universität Marburg studierte, hat mich für das Leben in Sprockhövel nicht optimal ausgestattet. Es war umso mehr ein Defizit, als ich, kaum zur Welt gekommen, selbstverständlich von meinem Vater als Mitglied in die TSG 1881 eingetragen wurde und – auch ohne dies – als Enkel von Gustav Düsterloh und damit präsumtiver Erbe der von ihm vor dem ersten Weltkrieg gegründeten Fabrik im heimatlichen Dorf unfreiwillig ‚prominent‘ war, obgleich ich selbst Mühe hatte, in die hiesigen Verhältnisse erst später hineinzuwachsen.
Und während Aller Erwartungen darauf gerichtet waren, dass ich Ingenieur werden müsse, studierte ich Rechtswissenschaft. Zwar war dem ein Semester Maschinenbau in Karlsruhe vorausgegangen, das mich jedoch enttäuscht hat: zur Mathematik konnte ich keine lebendige Beziehung entwickeln und meine Begabung zum Abstrakten wurde in dieser Umgebung nicht angesprochen. Hingegen entwickelte sich während des Jura-Studiums eine starke Affinität zur geistigen Auseinandersetzung mit dem Begriff Ordnung und nach dem Ersten Juristischen Staatsexamen wurde Ernst Wolf mein Mentor, der mich als wissenschaftliche Hilfskraft bei der Erarbeitung seiner Lehrbücher angestellt hat. Ich liebäugelte mit dem Gedanken, eine akademische Laufbahn einzuschlagen.
Meine Frau kenne ich seit der Schulzeit und wir haben zusammen studiert. Nach ihrem Zweiten Staatsexamen sind wir nach Sprockhövel umgezogen, wo sie, zunächst Schiedfrau und später, nachdem unsere beiden Söhne „aus dem Haus“ waren, als Rechtsanwältin und zertifizierte Mediatorin Berufbetreuerin geworden ist. Mein Vater war verstorben und ich trat in die Geschäftsführung der G. Düsterloh Gesellschaft mit beschränkter Haftung ein. Von fachlich hoch qualifizierten und engagierten Kollegen und Mitarbeitern lernte ich das Metier eines Herstellers von Maschinen für den Steinkohlenbergbau. Mit Luftmotoren und durch diese angetriebene Maschinen hatte unser Unternehmen in den Jahren seit dem ersten Weltkrieg historische Verdienste bei der Mechanisierung unter Tage erworben und in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg errangen wir mit dem Bau von Seilbahnmaschinen und der Entwicklung hydraulischer Antriebe für diese und manichfache industrielle Anwendungen die Teilhabe an einem globalen Markt. Ich lernte die Gesetzmäßigkeiten der Hydrostatik und Tribologie verstehen, so dass ich auf diesem Gebiet eigene Kontruktionsideen zum Patent anmelden konnte. Auch schon bevor ich nach Ablauf einer Zeit der Testamentsvollstreckung nach meinem Vater selbst Gesellschafter wurde, unternahm ich als Namensträger der Firma viele Reisen zu Geschäftspartnern und Kunden auf allen Kontinenten.
Aus Anlass des 75-jährigen Firmen-Jubiläums gründeten wir die besondere Form einer Mitarbeiter-Beteiligung in der Verfasssung einer Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA), deren Komplementär ich wurde und deren Aktien in Streubesitz der Belegschaft verschenkt wurden.
In Castrop-Rauxel entstand eine Tochterfirma für Service und Reparatur, in die auch der Aggregatebau und die Montage der elektronischen Steuerungen ausgegliedert war. In dieser Unternehmung entstand eine Einheit, die mit Kabelbaumkonfektion als Zulieferer für Hersteller von Landwirtschafts- und Erdbewegungsmaschinen tätig wurde.
Als der Bergbaumaschinensektor zusammenbrach und die G. Düsterloh in Insolvenz fiel, hat zunächst unser Sohn Nikolaus als Mehrheitseigner der Auffanggesellschaft Düsterloh Fluidtechnik GmbH die Übernahme des Hydraulikprogramms und den Umzug des Betriebes auf das Gelände in Hattingen Am Ludwigstal organisiert, das ich für die Düsterloh Anlage- und Beteiligungsgesellschaft KGaA erworben hatte. Das historische Fabrikgelände mit seiner zentralen Lage am ehemaligen Bahnhof hatte ich unter Mitwirkung der Stadtverwaltung zur Wohnbebauung umwidmen und vermarkten können.
Dieses gemeinsame Engagement ist uns nach drei Jahren durch die Insolvenzverwaltung aus den Händen gewrungen worden, weshalb uns nur der Castroper Betriebs verblieb, für den wir aber später ebenfalls Insolvenz anmelden mussten, nachdem das dortige Betriebsgrundstück nicht länger zur Verfügung stand. Mit der Kabelbaum-Abteilung – was für uns einen ersten und intensiven Kontakt mit der Elektrotechnik mit sich brachte – sind wir dann nach Sprockhövel, auf das ehem. TURMAG-Gelände, umgezogen.
Ich habe 2012 die Geschäftsführung niedergelegt und seitdem als selbständiges Gewerbe die Tätigkeit der Unternehmensbetreuung angemeldet, das 2019 umgemeldet wurde als Haupterwerb.
DAS GESCHÄFTSFELD AUFTRAGSTÄTIGKEIT
In diesem Geschäftsfeld bewerbe ich mich darum, sei es durch privaten Auftrag oder als Delegation aus dem Bereich der Verantwortung unternehmerisch tätiger Personen oder Organe, Aufgaben zu übernehmen.
Dies kann eine treuhänderische Beobachtung oder die Verwaltung von Sondervermögen einschließen. Die zu übernehmende Aufgabe kann in der Besorgung einer vertraglichen – oder auch ‚nur‘ moralischen – Gebundenheit, auch solcher auf Grund letztwilliger Verfügung, bestehen.
Was bedeutet es, „im Auftrag“ tätig zu sein?
Der Tätigkeit liegt ein Vertrag zu Grunde. Das heißt, es gibt dafür eine rechtliche Basis durch ein Verhältnis des Einvernehmens mit einem Auftraggeber. Dies Verhältnis ist inhaltlich bestimmt von dem Anliegen, welches den Auftraggeber motiviert, es mir anzuvertrauen, und meiner Bereitschaft, dies Anliegen zu fördern.
Es ist ein persönliches Verhältnis, weil es die Verständigung über einen angestrebten Erfolg und damit die Verknüpfung einer Handlungsmöglichkeit mit einem Zweck beinhaltet. Es hat daher Verantwortung zum Gegenstand.
Es kommt zustande, wenn beide Seiten einig werden in der Auffassung über die Werthaftigkeit. Nicht in erster Linie bezüglich der materiellen Relation von Aufwand zu Ertrag, also im Hinblick auf den Nutzen für beide Seiten. Zwar ist auch eine ‚Ausgewogenheit‘ der Interessen erforderlich, damit ein Vertrag entstehen kann; unvermeidbar bleiben aber die Interessen von Vertragsparteien „gegenseitig“. Vertragliche Einigkeit hingegen wird getragen von der Übereinstimmung des beiderseitigen Urteils im Hinblick auf die erstrebte Wirkung, das Gerechtfertigtsein des Handlungserfolgs.
Das ist der maßgebliche Grund, warum es sich bei der Geschäftsbesorgung, auf die ich mich einlasse, zumeist um die Übernahme der Erfüllung von Verpflichtungen, und nur selten um die Ausübung von Rechten handelt. Mein Vorsatz ist dabei, die Aufgabe, indem ich sie übernehme, mir ‚zu eigen‘ zu machen und durch die Erfüllung die Entlastung des Auftraggebers zu bewirken.
Die Maximen dieses Geschäftsfelds
- persönlich, vertraulich und diskret;
- mit Anstand im Rahmen des Rechts,
- integer, engagiert und verlässlich;
- so effektiv, wie Sorgfalt es zulässt.
DAS GESCHÄFTSFELD PROJEKTENTWICKLUNG
Gegenstand dieses Geschäftsfeldes ist das Angebot der Dienstleistung, zu ‚unternehmerischen Vorhaben‘ persönliche und/oder finanzielle Beiträge zu erbringen:
Dies kann sich beziehen auf die Errichtung oder den Erwerb, sowie die Verwaltung von Unternehmen oder Beteiligungen an solchen, auch unter Übernahme von Geschäftsführung oder Haftung, sei es auf eigene Rechnung oder für Auftraggeber, einschließlich der solche Tätigkeit vorbereitenden Entwicklung von Konzepten und deren Überleitung in Geschäftsfeldaktivitäten, welche die Vermarktung eines Portfolio bezwecken; insbesondere die Realisierung von Geschäftsideen, die verknüpft sind mit einem Schutzrecht oder einem ‚Label‘ (einer Identität) bzw. mit der Entwicklung einer Marke.
Die Maximen dieses Geschäftsfelds
- eigenartig und unabhängig;
- verantwortungsgerecht
- marktwirtschaftlich;
- erfolgsstrebend.
DAS BESONDERE GESCHÄFTSFELD DER SPARTE ELEKTROTECHNIK
Im November 2018 schloss unser Sohn Nikolaus Düsterloh mit der Meisterprüfung eine Ausbildung im Elektrotechniker-Handwerk ab und bewarb sich, als Betriebsleiter für den Aufbau und die Organisation einer elektrotechnischen Werkstatt die Verantwortung zu übernehmen. Dies ermöglichte der HGD Unternehmensbetreuung, mit diesem Betrieb, der als Sparte geführt ist, Mitglied der Fachinnung für Elektrotechnik Ennepe-Ruhr zu werden; befasst mit der Realisierung von Aufgabenstellungen für elektrotechnische Handwerksleistungen mit dem Schwerpunkt Gebäudetechnik (Planung und Ausführung oder Wartung von Installationen).


